Uusrutscher News

Nach einer gemütlichen und konstruktiven GV in Schwerzenbach ZH ist nun definitiv Zeit für die Sommerpause. Nochmals ein herzliches Dankeschön an Natalie und Stefan und natürlich auch an Roman für's Organisieren der GV! So und nun ab in den Sommer, obwohl wie heisst es immer so schön, "Nach der Saison, ist vor der Saison" ;o)

 

Wieder mal ein bisschen Nostalgie. Ein Mannschaftsfoto aus dem Jahr 2003

Der HC Uusrutscher wünscht allen einen guten Rutsch und ein gutes neues Jahr!

Der HC Uusrutscher wünscht allen eine frohe Weihnacht!

 

Alle Jahre wieder ;o)

Heute Samstag 17. Dezember nimmt der HC Uusrutscher beim Turnier des Lakers Fanclub in der St.Galler Kantonalbank Arena teil. Erstes Spiel um 17:34. Kommt vorbei und unterstützt uns.

 

Spieler: Jonas Jauch

Spielernummer: 44

Jahrgang: 1988

Was steckt hinter deiner Spielernummer?

Die 44 war schon immer „meine“ Zahl. Der Ursprung liegt wohl im Eishockeyidol meiner Jugendjahre und dem bisher einzige Meistertorhüter des EV Zug, Ronnie Rüeger. Aus mathematischer Sicht interessant ist das Zahlenpalindrom oder das mein Jahrgang durch zwei 44 ergibt.

Wie bist du zum Eishockey gekommen?

Die ersten Hockeyversuche machte ich mit etwa sechs/sieben Jahren bei den „Gimenen Black Dogs“, dem Inlinehockey-Team mit Schülern aus der Gimenen. Dort war ich erst Verteidiger und (nachdem unser 1. Torhüter abgesprungen war) wurde ich (Ersatz)Goalie. Der Höhe- und Schlusspunkt dieser Karriere war unser einziges Spiel, gegen das Schüler-Team aus dem Kirchmatt. An das Resultat erinnere ich mich nicht mehr, aber bei starkem Schneefall hatten wir einen riesen Spass. Es folgten etliche Jahre des öffentlichen „Chneble“ im altehrwürdigen Herti Stadion, jeden Samstagmorgen mit meinen Brüdern Simon und Caspar, sowie Roman (sofern ich mich recht erinnere).

Mit „richtigem“ Eishockey habe ich dann eigentlich mit meinem Beitritt zu den Uusis begonnen (nachdem Roman und später Simon schon dabei waren). Die Hockeyschule absolvierte ich also bei den Uusis oder vor allem bei meinem damaligen Linienpartner Rolf „Vitturix“ Vittur, bei dem ich doch einiges Lernen konnte.

Was fasziniert dich am Eishockey?

Ich bin eher der Teamsport- denn der Einzelsport-Typ, dazu kommt meine Vorliebe für eher tiefere Temperaturen (-10° C finde ich ganz ok, wärmer als 20° C ist sowieso Tierquälerei und gehört grundsätzlich Verboten). Mixt man noch eine Neigung für Ballsport (oder eben Puck) dazu, bleibt ausser Eishockey fast nichts mehr übrig. Grob gesagt ergibt es sich aus der Summe von Geschwindigkeit, Körpereinsatz, Präzision und Technik. Oder an der Position des Torhüters erklärt, gibt es wohl kaum eine andere Position in der Sportwelt die, in der Kombination von Reaktionsfähigkeit, Kraft, Beweglichkeit, Koordination, Ausdauer, Technik (Positionsspiel) usw., solche hohe Anforderungen stellt.

Wie sieht bei dir das Sommertraining aus?

Weniger das Sommertraining, aber allgemein mache ich 2-3 Mal pro Woche Sport. Wenn ich also nicht „richtigen“ Sport (Hockey oder Bike) mache, stehen mir im Feuerwehrgebäude Ergometer, Rudergerät und

noch einige weitere Geräte zur Verfügung. Auf diesen quäle ich mich dann während einer Stunde und mache danach noch einige Kraft- und Beweglichkeitsübungen. Ich muss zugeben, dass dabei weniger meine Leistung auf dem Eis (mit Ausnahme der Beweglichkeit), als meine Leistungsfähigkeit im Atemschutzgerät im Vordergrund steht. Dazu kommt noch dass ein oder andere Höhentraining ab Hausen am Albis (LSZN) bis auf max. 10’000ft. Dieses dann aber eher im Sitzen, allerdings bleibt auch hier das Schwitzen nicht aus.

Was machst du neben dem Eishockey?

Mein Leben dreht sich im wesentlichen um zwei Themen: Feuerwehr und Aviatik (also Flugzeuge und so). Ich bin seit neun Jahren bei der Freiwilligen Feuerwehr der Stadt Zug (FFZ) und darf dort unterdessen verschiedene Funktionen wahrnehmen. Im Moment träume ich davon mein Hobby zum Beruf zu machen - mal schauen wie es rauskommt. Auch in der Fliegerei bin ich zur Zeit unterwegs in neue Gefilde. Nach 3 Jahren Rackerei im Studium Aviatik (und ja, es ist wirklich eine Rackerei), habe ich dieses Jahr mit dem schönen Teil des Fliegens begonnen und versuche nun die PPL(A) (Privatpilotenlizenz für Vögel mit Motor) zu erlangen.

Was ist dein Vorsatz für die nächste Saison?

Grundsätzlich will ich so gut im Tor werden, dass sich Roman in der Verteidigung langweilt und lieber selber ins Tor stehen möchte.
Nun ernsthaft, es ist klar dass ich im Tor noch Steigerungspotential habe. Vor allem mit meiner Fang- und Stockhand war ich die letzte Saison unzufrieden. Zudem merke ich, dass der ständige Wechsel zwischen Tor und Verteidigung nicht ganz einfach ist. Denn zu häufig stand ich als Verteidiger falsch zum Tor oder gar am falschen Ort. Ausserdem sind Stocktechnik, Geschwindigkeit und Ausdauer immer ein Thema. Aber entweder trainiere ich dafür schon oder es wird sich (hoffentlich) während der Saison ergeben.

Im Januar 1999 schafften es der HC Uusrutscher sogar in den Sonntagsblick...

Spieler: Stefan „Huberov“ Huber

Spielernummer: 10

Jahrgang: 1977

Was steckt hinter deiner Spielernummer?

Nichts spezielles. Hinter der 10 kommt die 9 ;-). Meine damalige Freundin und Betreuerin der Uusis und ich gingen an jedes ZSC-Spiel und ich war damals ein ziemlicher Fan von Reto Stirnimann, rechter Flügel, welcher ebenfalls die Nummer 10 auf dem Shirt hatte. So hat es sich ergeben, als wir neue Shirts anfertigen liessen, dass ich auch eine Nummer auswählen konnte. Dies ist dann die Nummer 10 geworden. Einen speziellen Bezug zu der Nummer habe ich nicht mehr, aber wie meistens, alte Zöpfe kippt man nicht einfach aus dem Fenster ;-).

Wie bist du zum Eishockey gekommen?

Als kleiner Junge (6 jährig) bin ich viel mit meinem jüngeren Bruder (4 jährig, ebenfalls ehemaliger Uusi-Spieler) und meiner Mutter in Wallisellen Schlittschuh laufen gegangen. Nebenan trainierten die Eishockeyaner, zu denen wir immer „raufschauten“. Als dann die Ehrfurcht gewichen ist, versuchten wir unsere ersten Gehversuche. Die ersten 6 Jahre, also bis 12 Jährig, war ich, wie soll es anders sein ;-), rechter Flügel. Da ich schon immer den Hang zum Trainingsfaulen hatte, dachte ich, ach komm, steh doch ins Tor, ist viel easier. Musste mich dann vom Gegenteil überzeugen lassen, die Goalie- Trainings sind viel strenger. Da ging mir die Luft dann schneller aus. Nach 3 Jahren Goalie, also 9 Jahre aktiv Eishockey, habe ich dann die Schlittschuhe an den Nagel gehängt und mich meiner wilden Zeit gewidmet ;-). Zwischendurch gab es schon hie und da Spontaneinsätze, endgültig angefangen habe ich dann aber wieder mit 22, im 1999, als ich bei meinem damaligen und jetzigen Arbeitgeber, dem AWEL (Amt für Abfall, Wasser, Energie und Luft, Baudirektion Kanton Zürich) angefangen habe zu arbeiten, wo die Uusis Ihren Ursprung haben. Genau genommen war es damals die AGW (Amt für Gewässerschutz) Mannschaft, aber mit dem Namenswechsel des Amtes ist auch der Namenswechsel der Mannschaft gekommen. Einige Dinosaurier aus der damaligen Zeit arbeiten übrigens immer noch beim AWEL und informieren sich bis heute, wie es denn mit der Mannschaft läuft.

Was fasziniert dich am Eishockey?

Ehrlich gesagt kann ich es nicht mal genau definieren. Vermutlich ist es die Summe des ganzen Sportes, die in mir dann die nötigen Emotionen auslösen ;-). Grundsätzlich aber schon die Mannschaft als ganzes, die es bei diesem Sport braucht. Eine Einzelsportart wäre für mich nie in Frage gekommen.

Wie sieht bei dir das Sommertraining aus?

Training? Nächste Frage ;-).
Ist bei mir ziemlich nötig und ja, ich probiere es weiterhin im Fitness-Studio. Optisch sieht man zwar noch nicht viel, aber spüren tue ich schon erste „Erfölgchen“ ;-).

Was machst du neben dem Eishockey?

Wenn mich nicht gerade meine 2 Kinder, Dorian und Mila, oder meine Frau Natalie (Kassier Uusis) in Beschlag nehmen, oder ich im Gewässerschutzlabor die Fläschchen schüttle, mache ich noch folgendes:

-  FCZ

-  DJ

-  Angeln

-  Achterbahnen fahren

-  Chillen, grillen, Bierchen killen ;-)

Was ist dein Vorsatz für die nächste Saison?

Vorsätze fasse ich grundsätzlich keine, auch nicht am Neujahr. Die sind, auf gut Deutsch, für’n’Arsch ;-). Was ich aber generell erreichen will ist, erneut mehr Tore als Roman zu schiessen ;-). Nein, ehrlich gesagt einfach grundsätzlich fitter werden und das „gefittete“ dann auch aufs Eis bringen. Sei es als Bandenhobel oder als Goalgetter, ist mir Wurst, Hauptsache, im Dienste des Teams.

Hier noch eine Trouvaille von unserem Spieler André Graf:

Anfangs(!) August 1997 feierte einer der Goalies der Goldies seinen 60. Geburtstag mit einem Freundschaftsspiel gegen AGW–Hockey in Bäretswil und einem anschliessenden gemeinsamen Abendessen in Illnau. Er übernahm alle Kosten von der Eismiete bis zum Essen und Trinken! Wie das Spiel ausging, weis sich nicht mehr...
Die zweite Foto ist von diesem Spiel: Unsere Spieler, soweit ich dies noch weiss: 
von links, stehend, in Weiss: Erich Meier, Dany Soder, André Graf, Andri Caliesch, Dieter (Didi) Sennhauser, Mirco Rüegg (?), ?, ?
kniend: Thomas (Thomy) Kipfer
rechts neben Kipfi ist das “Geburtstagskind” (Namen weiss ich nicht mehr) – der Schiri ist und allen aber noch bestens bekannt: Papa Jenny... 
 
André Graf
 
 
 

Diesen Sommer gab es eine Spielerumfrage. Die Spieler des HC Uusrutscher verraten, was ihr immer schon wissen wolltet.

Spieler: Urs Kälin

Spielernummer: 55

Jahrgang: 1971

Was steckt hinter deiner Spielernummer?

Da mein Jahrgang 71 und meine "Lieblingszahl" 5 schon vergeben war, war für mich die logische Folge die Zahl 55. Wie mir später wieder in den Sinn kam, trug die Goalielegende vom HCD Richi Bucher auch die 55. Ein sehr sympathischer Spieler mit welchem ich sozusagen aufgewachsen bin.

Wie bist du zum Eishockey gekommen?

Ich bin in einer Zeit aufgewachsen, in der es noch die Derbies zwischen dem EHC Arosa und dem HC Davos gab. Obwohl ich am Zürichsee aufgewachsen bin, haben mich diese Clubs fasziniert. Wenig später war dann meine Lieblingsbeschäftigung zwischen Weihnachten und Neujahr jeweils der Spenglercup am Schweizer Fernsehen zu verfolgen. So nahm mich die Faszination des Eishockeys immer mehr ein, war aber immer nur Zuschauer. Im Jahr 2005, damals 34 Jahre alt zog ich dann nach Uster und was macht man, um in einer neuen Umgebung neue Leute kennenzulernen, man geht in einen Verein. Nach anfänglichen Bedenken, die ein Jahr dauerten ;o) entschloss ich mich beim EHC Uster anzuklopfen. Da musste ich aber als Neuling was auch das Eishockey anging ziemlich unten durch, lernte aber in dieser Zeit sehr viel. Für eine Lizenz (Senioren) reichte es aber nie. Wie heisst es aber so schön, "es ist nie zu spät und selten zu früh"

Was fasziniert dich am Eishockey?

Die Geschwindigkeit und die Intensität. Mich fasziniert das Zusammenspiel, wie zum Teil Spieler sich fast blind auf dem Eis verstehen. Auch die Emotionen, die ein Spiel auf und neben dem Eis auslösen kann.

Wie sieht bei dir das Sommertraining aus?

Nach meinem Unfall letzten Winter beim Joggen, war ich letzten Frühling und Sommer neben der Physiotherapie vor allem beim Schwimmen und Rennradfahren wieder aktiv. Dies war vor allem für die Ausdauer gut, aber eher weniger was für die kurzen Einsätze beim Eishockey. So versuche ich diesen Sommer meine Schnellkraft wieder mehr aufzubauen. Dazu habe ich den Vitaparcour wieder entdeckt, bei welchem ich unterdessen mehr Gewicht auf die Übungen lege als auf die Laufpassagen. Auch lassen sich da ein paar Übungen mehr zur Schnellkraft gut einbauen.

Was machst du neben dem Eishockey?

Aktuell arbeite ich 60% als kaufm. Angestellter bei der OEKO-TEX Association. Daneben bin ich kulturell tätig und produziere Theater und Kurzfilme. Diese Nebentätigkeit erstreckt sich natürlich dann über mehr als die restlichen 40%.

Was ist dein Vorsatz für die nächste Saison?

Über den Sommer die Schnellkraft wieder so zu steigern, dass es nächste Saison mehr ein Geniessen als ein Leiden wird. Mein Gedanke, mehr Fitness gleich mehr Freude am Spiel.